Container Architektur
Eine Ausstellung des NRW-Forum Düsseldorf
08.06. bis 04.09.2011, www.nrw-forum.de
Das NRW-Forum Düsseldorf fragte renommierte Architekten, Designer, Künstler aus aller Welt nach Entwürfen – und erhielt eine wahre Flut an Einreichungen: bereits realisierte Container Gebäude und neue Entwürfe, die speziell für die Ausstellung entworfen wurden. Zwei Dutzend dieser Entwürfe sind in der Ausstellung „Container Architektur“ als Modelle im großen Maßstab 1:5 nachgebaut - das höchste stößt durch die Decke des Museums. Die mehr als 144 Einreichungen laufen als Bildfries rund um die Ausstellungsräume.

Warum eine Container-Ausstellung? „Container sind ein Symbol für das Leben und Wohnen in unserer globalisierten, beweglichen, nomadischen Zeit“, beschreibt Ausstellungsmacher Werner Lippert seine Beweggründe und zitiert den Ethnologen Hartmut Böhme, der den Container als einen „Fetisch der Moderne“ beschreibt, der für Umwälzung, Mobilität und Veränderung steht. Und für den Architekturkritiker und Stadtplaner Dieter Hoffmann-Axthelm ist „der Behälter der Gebäudetypus der nächsten Zukunft“. Die Ausstellung zeigt den Container als Piktogramm für ein neues urbanes Lebensgefühl oder/und zugleich als Objekt moderner Baukunst.

Einreichungen für die Ausstellung kamen von Graft, Platoon, Ingenhoven Architects, Adam Kalkin, Jore Kotnik, Massimiliano Fuksas, Han Slawik, Stefan Sous, Luc Deleu, und vielen anderen. Zur Ausstellung erscheinen ein Katalog und ein Magazin.

 

Der Entwurf des Büros rheinflügel wurde bereits 2002 von Peter Kogler für eine Ausstellung in der Schweiz gestaltet. Er fügt sich trotz seiner Farbfgestaltung fliessend in die historische Lanschaft ein.

Foto Guido Baselgia