SHIP OF TOLERANCE
ILYA UND EMILIA KABAKOV

36. Halt: Alpenquai, Zug
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10. September bis 13. Oktober 2016

Ship of Tolerance ist ein Teilhabe-Projekt von Ilya und Emilia Kabakov. Das Kunsthaus Zug lädt damit die Öffentlichkeit ein, im gemeinsamen Tun ein Zeichen für Toleranz und Respekt zu setzen.
Ein Holzschiff auf dem Zugersee: 18 Meter lang, der Mast elf Meter hoch. In Workshops der Kunstvermittlung haben insgesamt rund 1800 Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Botschaften zum Thema Toleranz gemalt. 120 davon bilden das Segel des Schiffes. In der Stadt und anderen Gemeinden werden hunderte von Segelbildern in grossen Installationen gezeigt.
Das Kunsthaus Zug mobil steht als Informations- und Diskussionsort zur Verfügung. Filme dokumentieren das Projekt in Zug und an anderen Orten auf der Welt, wo es in den vergangenen zehn Jahren bereits stattgefunden hat. Kunstvermittlerinnen geben Auskunft zum Projekt und laden zum Gespräch und Gestalten ein. Das Kunsthaus Zug mobil ist auch der Ausgangspunkt für die Sonntagsspaziergänge: Wöchentlich sind Interessierte dazu eingeladen, auf einem Rundgang durch die Stadt die Segelbild-Installationen gemeinsam zu betrachten und Hintergründe zu erfahren. Kunst am Mittag zeigt jeweils am Dienstag anhand einzelner Segelbilder, welche Begegnungen und Begebenheiten ihnen zugrunde liegen. In den zweimal wöchentlich stattfindenden Workshops sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu eingeladen, ein eigenes Segelbild zum Thema Toleranz zu malen.