Dem Stier ins Auge geblickt
10. Halt: Stiermarkt, Zug

Die Vereinigung ‹Zuger Privileg› hat die Idee, zum alljährlich stattfinden Zuger Stierenmarkt eine Ausstellung im Kunsthaus Zug mobil zu machen. Der Container steht mitten auf dem Veranstaltungsgelände vor rund 80 Bullen. Gezeigt werden Gemälde, Zeichnungen und Stiche von Rindern, Kühen und Stieren der Schweizer Tiermaler Ernest Biéler (1863 – 1948), Joseph Klemens Kaufmann (1867 – 1926), Johann Rudolf Koller (1828 – 1905), Albert Lugardon (1827 – 1909) und, als aktueller Beitrag, von Balthasar Burkhard. Das Zuger Privileg verfasst hintergründige Texte, die unser Verhältnis zum ‹Nutztier› im Zeitalter industrieller Tierhaltung ansprechen. Als Kompensation der Entfremdung erscheinen die ‹vermenschlichten› Tierporträts der Kunst. Die Ausstellung wird von vielen interessierten Bauern besucht, die sich vor allem für die dargestellten Tierrassen interessieren.