Bilder

   Medienbericht

 

 
 
 

Kunsthaus Zug mobil


Eva Wipf – Verstummter Altar
31. Halt: Kirche St. Jakob, Kirchbühl, Cham


Die diesjährige Ausstellung im Kunsthaus Zug mobil ist der Künstlerin Eva Wipf (1929 – 1978) gewidmet. Die in Zürich und Brugg tätig gewesene Objekt-Künstlerin nimmt in der Kunsthaussammlung mit zahlreichen Werken eine wichtige Position im Bereich Schweizer Surrealismus und Fantastik ein. 1996 zeigte das Kunsthaus Zug eine Retrospektive ihres ungewöhnlichen Schaffens.
Wie reagiert nun eine breitere Öffentlichkeit im Stadtraum auf die ebenso originellen wie radikalen Objekte und Bilder dieser Künstlerin, wie beispielsweise auf den ‹Napoleon-Roboter›? Ihre Werke sind von existentieller Einsamkeit und Schmerz, von Freiheitssehnsucht und vom Streben nach Spiritualität gleichermassen gezeichnet.
Mit einem speziell für das Kunsthaus Zug entwickelten Gerät, dem VIPI, können Kommentare der BesucherInnen über den ‹Napoleon-Roboter› aufgezeichnet und in der elektronischen Stimmen-Sammlung im Kunsthaus Zug mobil für alle Besuchenden zugänglich gemacht werden. Eine Art Dialog über das originelle Werk einer Schweizer Künstlerin entsteht, die zu unrecht noch immer wenig bekannt ist.

 
 
   Eröffnung
    Samstag, 3. September, 10.30 Uhr
 

Es sprechen: Bruno Werder, Gemeindepräsident Cham,
Dr. Matthias Haldemann, Direktor Kunsthaus Zug,
Anne-Laure Jean, wissenschaftliche Volontärin und Kuratorin

Anschliessend Apéro, offeriert von der Einwohnergemeinde Cham

   
   
   Öffnungszeiten
 

Montag bis Freitag 15.00 – 18.00 Uhr
Samstag / Sonntag 09.30 – 15.00 Uhr
Eintritt frei

   
   Lesung
    17. September, 14.00 – 15.00 Uhr
  Corinne Linda Sotzek, Vorstand Museum Eva Wipf, Pfäffikon ZH, liest Tagebucheinträge von Eva Wipf. Anschliessend Gespräch mit Vertretern des Kunsthauses Zug und des Museums Eva Wipf.
   
   Kirche und Container
    29. September, 19.30 – 21.00 Uhr
  Mit Edith Birbaumer, Theologin Pfarrei St. Jakob, und Sandra Winiger.
Leid – soll man es erklären, muss man es erdulden, kann man es überwinden? Annäherungsversuche aus Kunst und christlicher Tradition.
   
   Publikation
  Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit einem Text von Matthias Haldemann, in Zusammenarbeit mit dem Museum Eva Wipf.
   
   Kunstvermittlung
  Das Kunsthaus Zug mobil sammelt Ihre Eindrücke und Erlebnisse zu den Kunstwerken von Eva Wipf. Was regt Sie an, was gefällt Ihnen, woran stören Sie sich?
   
   Stimmen-Sammlung
  Mit einem speziell für das Kunsthaus Zug entwickelten Gerät können Sie als Besuchende Kommentare zum ‹Napoleon-Roboter› aufzeichnen. Als Beiträge in der elektronischen Stimmen-Sammlung sind sie anschliessend für alle Besuchenden abspielbar.
   
   Gespräche
 

An den Wochenendtagen stehen Ihnen Kunstvermittlerinnen für Gespräche zu den Werken von Eva Wipf zur Verfügung. Aussagen der Besuchenden werden notiert und anschliessend auf die Container-Aussenseite angebracht. Die Zitaten-Sammlung wächst im Verlauf der Ausstellung, trägt die Stimmen zu Eva Wipf nach Aussen und lädt die Öffentlichkeit ein, die Werke im Innern des Containers zu entdecken.
Mit Sandra Winiger, Leiterin Kunstvermittlung, Esmeralda Her­nandez, Anne-Laure Jean und Patricia Wolfensberger, Kunstvermittlerinnen

Gespräche für Gruppen auf Anfrage, Kunstvermittlung 041 725 33 40

   
   
  Das Projekt wird grosszügig unterstützt von
  Wasserwerke Zug AG; Risi AG, Baar
   
   
  Nächste Ausstellung
  17. September – 20. November 2011
Carlfriedrich Claus – Geschrieben in Nachtmeer
   
   
> top