Träumende Dinge
Heidi Bucher, Miriam Cahn, Meret Oppenheim, Hannah Villiger, Ilse Weber u. a.
«Ich möchte einmal etwas malen, was ich noch nie gesehen habe», sagte Ilse Weber. Dieser Satz umschreibt die Entstehung traumwandlerischer Bildwelten in ihrem Schaffen. Zugleich verweist er auf den Kern der Ausstellung «Träumende Dinge» und auf die Nähe vieler der präsentierten Künstlerinnen zum Surrealismus: Körper und Objekte werden verfremdet, aus ihrem gewohnten Zusammenhang gelöst und mit neuer Bedeutung aufgeladen. Mit Träumende Dinge richtet das Kunsthaus Zug den Blick auf Künstlerinnen, die in der historisch stark von männlichen Positionen geprägten Sammlung mit herausragenden Arbeiten vertreten sind. Gezeigt werden Werke und Werkgruppen, die um Dinge und Körper kreisen: Bekanntes wird im künstlerischen Prozess transformiert, Alltagsobjekte werden zu Trägern symbolischer Bedeutungen. In der Logik des Traums erscheint das Vertraute plötzlich rätselhaft. Es entsteht eine surreale Poetik, in der alltägliche Dinge ein faszinierendes Eigenleben entfalten. Mit Werken von: Heidi Bucher, Miriam Cahn, Trudi Demut, Maya Hottarek, Irma Ineichen, Meret Oppenheim, Josephine Troller, Hannah Villiger, Ilse Weber, Eva Wipf u.a.
Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt von:

Casimir Eigensatz Stiftung, Luzern




