×

Träumende Dinge

Heidi Bucher, Miriam Cahn, Meret Oppenheim, Hannah Villiger, Ilse Weber u. a.

Jun 13–Sep 27, 2026
@Kunsthaus Zug
17
Ausstellungsansichten, «Träumende Dinge», Kunsthaus Zug, 2026. Foto: Ernst Kehrli
Eva Wipf, Nächtlicher Garten, vor 1963
Maya Hottarek
Irma Ineichen, Heidi Bucher
Meret Oppenheim, Galerie de Voyage (Detail), 1969, Kunsthaus Zug © 2026, ProLitteris, Zurich
Josephine Troller
Ilse Weber
Eva Wipf, Meditationsschrein III, vor 1968
Lou Stengele
Hannah Villiger, Helen Balmer
Heidi Bucher, Strong John (Hockeyhose), 1977
Hannah Villiger, Maya Hottarek
Miriam Cahn, Maya Hottarek
Judith Albert, FLUT, 2026, Kunsthaus Zug © 2026, ProLitteris, Zurich
Vermittlungsraum «Weiterträumen», Station: Kreieren
Station: Spielen
Station: Verweilen
Station: Beitragen

«Ich möchte einmal etwas malen, was ich noch nie gesehen habe», sagte Ilse Weber. Dieser Satz umschreibt die Entstehung traumwandlerischer Bildwelten in ihrem Schaffen. Zugleich verweist er auf den Kern der Ausstellung «Träumende Dinge» und auf die Nähe vieler der präsentierten Künstlerinnen zum Surrealismus: Körper und Objekte werden verfremdet, aus ihrem gewohnten Zusammenhang gelöst und mit neuer Bedeutung aufgeladen.   Mit «Träumende Dinge» richtet das Kunsthaus Zug den Blick auf Künstlerinnen, die in der historisch stark von männlichen Positionen geprägten Sammlung mit herausragenden Arbeiten vertreten sind. Gezeigt werden Werke und Werkgruppen, die um Dinge und Körper kreisen: Bekanntes wird im künstlerischen Prozess transformiert, Alltagsobjekte werden zu Trägern symbolischer Bedeutungen. In der Logik des Traums erscheint das Vertraute plötzlich rätselhaft. Es entsteht eine surreale Poetik, in der alltägliche Dinge ein faszinierendes Eigenleben entfalten.   Mit Werken von Judith Albert, Anna Margrit Annen, Helen Balmer, Heidi Bucher, Miriam Cahn, Trudi Demut, Livia Gnos, Rut Himmelsbach, Maya Hottarek, Irma Ineichen, Annemie Lieder, Brigitte Moser, Meret Oppenheim, Klaudia Schifferle, Lou Stengele, Annelies Štrba, Josephine Troller, Annelies Ursin, Hannah Villiger, Ilse Weber und Eva Wipf.

Kuratiert von

Jana Bruggmann

Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt von:

Max Kohler Stiftung, Zürich Katholische Kirchgemeinde Zug Einwohnergemeinde Baar Casimir Eigensatz Stiftung, Luzern

Saalblatt_Deutsch
PDF
Saalblatt_Englisch
PDF