×

Markus Kummer

Navigations dans le miroir

Mar 13–Aug 1, 2027
@Kunsthaus Zug
8 →
Markus Kummer, «Behältnis», 2021–2025
Josef Hoffmann, «Entwurf Glasschale», 1925–1930
Markus Kummer, «Giornata», 2026
Kurt Schwitters, «Blaue Sonne», 1918

Fest davon überzeugt, dass sich vergangene Zeiten in unserer Gegenwart spiegeln, macht sich Markus Kummer dazu auf, die Ursprünge der Normen und Konventionen zu finden, die wir heute als gegeben betrachten. An der Schnittstelle von Kunst, Architektur, Design und Archäologie agierend, nimmt der Zuger Künstler die Einladung des Kunsthauses zum Anlass, um seine prozessorientierte Arbeitsweise auf den Umgang mit der Sammlung zu übertragen. Damit eröffnet er überraschende Perspektiven auf die Bestände und lädt dazu ein, Werke der Wiener Moderne und Gegenwart in einem neuen Licht zu sehen. Den Sammlungswerken stellt er eigene neue und ortsspezifische Arbeiten gegenüber. Das Resultat ist eine Präsentation, in der sich Zeiten überlagern und künstlerische Fragestellungen ineinandergreifen. Es ist auch eine sinnliche Ausstellung, denn Markus Kummer hantiert mit einem untrüglichen Gespür für Raum, Material und Atmosphäre. Markus Kummer ist ausgebildeter Maurer und Hochbauzeichner. Nach einem Bachelor in Innenarchitektur und Szenografie schloss er einen Master of Fine Arts an der Hochschule der Künste in Bern ab. In seinen Arbeiten verbinden sich unterschiedliche Materialien, Denkprozesse und Perspektiven zu poetischen wie kraftvollen Setzungen. Kummers Werke wurden in renommierten Institutionen im In- und Ausland präsentiert, etwa im Haus für Kunst Uri, im Haus Konstruktiv, Zürich, der Kunsthalle Baselland sowie in The Green Box – Kunst Editionen, Berlin. Für sein künstlerisches Schaffen erhielt er 2024 das Zuger Werkjahr zugesprochen, die höchste Auszeichnung der Kulturförderung im Kanton Zug. 2026 erschien das Künstlerbuch «Giornata» bei Scheidegger & Spiess.

Realisiert von

Markus Kummer (Künstler) und Rebecka Domig (Gastkuratorin)

Veranstaltungen